Bindungsangst – Hilfe für den Partner

Bindungsangst – Hilfe für den Partner

Wenn Sie Hilfe suchen für Ihren Bindungsangst Partner – einen Menschen, den Sie lieben, der einerseits Ihre Nähe sucht, andererseits immer wieder mal Phasen hat, in denen er oder sie sich unerwartet zurückzieht, dann könnte es hilfreich sein, folgendes zu beachten:

Bei Bindungsangst: Hilfe für den Partner setzt eigenes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen voraus. Es ist das Problem Ihres Partners, dass er sich unerwartet verhält. Lassen Sie das Problem bei ihm, lassen Sie sich nicht verunsichern. Aggressives Verhalten eines anderen löst oft bei einem selbst Schuldgefühle aus. Als ob sich der andere mit dem aggressiven Verhalten über einen stellt und sagt: „Ich bin okay, aber Du bist nicht okay.“  Besonders wenn die eigenen Eltern und andere Autoritäten sich so verhalten haben, rutscht man schnell in die Kinderrolle. Es kann gut sein, dass Ihr Partner sich nur selbst schützen will, wenn er sich abrupt zurückzieht. Sein Verhalten ist kein Grund, sich selbst Schuldgefühle zu machen und unter diesen Schuldgefühlen zu leiden. Sie können ihm „seine Angst nicht nehmen“. Aber ihre Verunsicherung kann bei ihm zusätzliche Verunsicherung auslösen. Je besser Sie mit Ihren eigenen Prägungen vertraut sind, desto gelassener können Sie mit unerwartetem Verhalten umgehen.

Wenn das Verhalten Ihres Partners Sie verletzt, dann könne Sie sich die Frage stellen:
Berührt sein Verhalten einen wunden Punkt in mir?

Dem Partner bei Bindungsangst helfen

Bin ich bereit den Partner loszulassen? Bin ich bereit, den Partner so zu sehen, wie er ist?
Die wichtigste Voraussetzung für eine glückliche Beziehung ist, dass man selbst in Kontakt mit seiner eigenen Individualität, mit seinem eigenen Wesen ist. Wenn man das ist, dann fühlt man sich nicht auch in widrigen Umständen geborgen. Man braucht  dann die Anerkennung anderer Menschen nicht. Statt nach Strategien zu suchen, wie Sie den Partner oder zumindest sein Verhalten ändern können: Warum nicht zunächst einmal sich selbst besser kennenlernen?

Der Wunsch zu helfen kann auch etwas Übergriffiges haben. Oft wird man in Situationen geführt, die einen herausfordern: Was darf ich erkennen, was ich an mir selbst nicht wahrhaben will?

Mehr SMS als Telefonate = Bindungsangst?
In einer Studie wurde untersucht, wie die Wahl der
Kommunikationsmittel mit Bindungsangst
zusammenhängen könnte. Das Ergebnis:
Wer mehr simst sei eher unglücklich,
weniger emotional verbunden mit dem Partner –
und nutze andere Kommunikationskanäle seltener.
(Quelle: Die Welt.)

Wenn ich von einem anderen Menschen etwas möchte, was er mir zumindest jetzt nicht geben kann, wenn ich große Erwartungen habe, die der andere nicht erfüllen kann, dann ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

Eine Beziehung ist dann glücklich und erfüllend, wenn beide in Kontakt mit ihrer eigenen Individualität sind. So lange der Feinstoffkörper  unterernährt ist und Verletzungen aufweist, ist der Kontakt zum eigenen Wesen nur begrenzt möglich. Das Leben fängt eigentlich erst an, wenn man freier wird von Prägungen und Gewohnheiten und aus dem lebendigen Erleben des eigenen Wertes sich selbst und anderen begegnet.

Wenn bestimmte Verhaltensweisen des Partners unverhältnismäßig starke Emotionen wie Traurigkeit, Angst, Verzweiflung oder Wut auslösen, dann könnte eine Beratung in einer Feinstoffpraxis helfen.
(Siehe Methode und Beratungen)

Wenn Sie einfach besser verstehen wollen, warum Sie immer wieder in bestimmte Situationen geraten, dann würde die Seminarreihe: “Innere Ordnung für mehr Lebensqualität” helfen.

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