Die destruktive Macht von Schuldgefühlen

Die destruktive Macht von Schuldgefühlen

Ein Streit zwischen Partnern hinterlässt oft Schuldgefühle. Der Partner ist verletzt und man fühlt sich als Opfer und Täter zugleich.
Nagende Schuldgefühle

Da ist es hilfreich zu wissen, dass Schuldgefühle (wie andere Emotionen auch) oft gar nicht unsere eigenen sind.

Ein Beispiel: In dem Buch „Kriegsenkel“ berichtet Sabine Bode von einem Mann, der immer wieder in seinen Liebesbeziehungen nicht weit gekommen ist und keine Familie gegründet hat. Er hatte schon lange das Gefühl, dass es mit seiner Herkunftsfamilie zu tun hatte. Seine Eltern waren nicht glücklich miteinander. Doch erst mit über 50 erfuhr er, dass seine Mutter als Kind am Ende des Krieges die Vergewaltigung der Mutter und der Großmutter miterlebt haben soll. Dieses Kriegstrauma hatte vermutlich zu einem Misstrauen gegenüber allen Männern geführt.

Diese Nachricht traf ihn wie ein Schock. Warum war in der Familie nie darüber gesprochen worden? Doch nachdem seine Erschütterung abgeklungen war, tauchte ein Gefühl der Erleichterung auf:
„Meine Erkenntnis war: Die Männer der Familie hatten die Frauen nicht schützen können, nicht retten können. Also konnte meine Mutter Männern nicht mehr trauen.“ Niemand hätte sie retten können, auch ihr Mann und ihr Sohn nicht.

Für sein eigenes Liebesleben wäre es hilfreich gewesen, dass er schon mit 20 erfahren hätte, dass seine Schuldgefühle gegenüber Frauen in seinen Beziehungen überwiegend nichts mit ihm selbst, auch nichts mit den Frauen, mit denen er zusammen war, sondern mit dem Kindheitstrauma seiner Mutter zu tun hatten.

Bei vielen Menschen sind kleinere oder größere Verletzungen durch eigene Erlebnisse oder durch die Belastungen in der Herkunftsfamilie die Ursache für Leid und Verwicklungen in der Partnerschaft oder auch in der Beziehung zu den eigenen Kindern. Diese Verletzungen sind als Blockaden im Feinstoffkörper spürbar. Werden diese Blockaden aufgelöst, indem man das natürliche Ordnungsprinzip des Feinstoffkörpers unterstützt, dann sind Schuldgefühle und andere Spätfolgen eines Traumas nicht mehr erlebbar. Die Atmosphäre in der Familie entspannt sich.

Nicht immer ist es möglich mit dem Verstand nachzuvollziehen, was die Ursache für „fremde“ Emotionen bei einem sind. Vieles hat man selbst vergessen oder andere können und wollen nicht darüber reden. Doch mit der Göthert-Methode ist es auch dann möglich, die Blockaden im Feinstoffkörper zu erkennen und den natürlichen Ordnungsprozess zu unterstützen. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie erleichtert Menschen sind, wenn sich ein solcher Ordnungsprozess vollzogen hat.

Die Methode wird als sanft erlebt, auch tiefsitzende Traumata müssen nicht noch einmal durchlebt werden, um sich aufzulösen.

Bei Interesse können Sie gerne anrufen und einen Termin für eine Probeberatung zum Preis von 50 Euro (ca. 1 Stunde) vereinbaren:
Jörg-Christoph Lüttgau
Feinstoffberater NDGM

Feinstoffpraxis Steglitz
Rothenburgstr. 38
12163 Berlin
030 220 129 17
info@feinstoffpraxis-luettgau.de