Wenn eine Mutter ihr Kind nicht loslassen kann

Wenn eine Mutter ihr Kind nicht loslassen kann

Mit der Geburt löst sich der Körper des Kindes von dem der Mutter. Es kann aber vorkommen, dass feinstofflich die Beziehung weiterhin noch so eng ist wie im Mutterleib. Das kann für beide Seiten als Einengung und Belastung erlebt werden. Vielfach wird das so beschrieben: “Wenn wir getrennt sind, geht es nicht – aber wenn wir zusammen sind geht es auch nicht.” Diese starke emotionale Verbindung kann die Kindheit zunehmend belasten und sogar andauern, nachdem das Kind herangewachsen und selbst erwachsen geworden ist.

Warum kann sie/er mich nicht loslassen? Darauf keine Antwort zu bekommen ist schwer zu ertragen. Ohne ein Verständnis für die feinstofflichen Verbindungen ist – bei aller Liebe – Schmerz und Verzweiflung spürbar, wenn das Thema berührt wird. In einer Feinstoffpraxis kann oft sehr schnell geholfen werden. Die Auflösung der feinstofflichen Verbindung ist auch nach vielen Jahren noch möglich, wenn sie erkannt wird. Dafür ist es meistens nicht notwendig, dass beide Menschen in die Feinstoffpraxis kommen. Sobald die Verbindung gelöst ist, ist es möglich, dass sich beide freier fühlen und sich viel unbefangener begegnen können.

Wie kann es möglich sein, dass ein Problem, was seit Jahrzehnten besteht, in wenigen Beratungen gelöst werden kann? Weil die Göthert-Methode, nach der in der Feinstoffpraxis gearbeitet wird, bei der Ursache ansetzt. Nicht das Verhalten ist bei einer zu engen feinstofflichen Verbindung zur leiblichen Mutter die Ursache. Aus der Wahrnehmung der feinstoffichen Zusammenhänge heraus kann man die Ordnungsprinzipien unterstützen, die im Feinstoffkörper selbst angelegt sind. Die Ordnungsprinzipien des Feinstoffkörper tendieren und von sich aus zur Ordnung. Sorgt man dafür, dass sie optimale Bedingungen bekommen, dann können sich Prozesse, die sich sonst mit viel Leid über viele Jahre hinziehen würden, innerhalb von kurzer Zeit stattfinden können.

Beispiel: Eine Mutter kam in die Feinstoffpraxis, weil ihr Sohn Schulängste entwickelt hatte, die dazu führten, dass er sich weigerte zur Schule zu gehen. Es fanden sowohl mit dem 13-jährigen als mit der Mutter Feinstoffberatungen statt. Auslöser für die Angst vor der Schule war vermutlich ein schock-artiges Erlebnis bei einer Theater-Aufführung in der Schule. Darüber hinaus schien eine sehr starke Verbindung mit der Mutter wirksam zu sein. Aus der Sicht des Feinstoffberaters konnte sich beides im Feinstoffkörper ordnen. Hier die Sicht der Mutter, zwei Monate nach Abschluss der Beratungen:

“Mein Sohn hatte im Übergang Grundschule / Oberschule starke Schulängste entwickelt und konnte deswegen längere Zeit nicht die Schule besuchen.

Ich suchte überall nach Hilfe und lernte dann Herrn Lüttgau kennen. Ich schilderte ihm meine Probleme und er erklärte sich bereit, mein Kind mit einer Feinstoffberatung zu unterstützen. Mein Kind konnte jedoch nicht alle Sitzungen wahrnehmen, da seine Angst wieder größer wurde. So arbeitete Herr Lüttgau mit mir.

Die Feinstoffberatungen und die anschließenden Gespräche taten mir sehr gut. Ich bekam wieder Zuversicht und Mut und fühlte mich insgesamt stärker, was sich sicherlich auch im Umgang mit meinem Sohn auswirkte.

Ich bin froh, auf Herrn Lüttgau getroffen zu sein. Mein Kind geht jetzt wieder in die Schule. Es ist zwar noch nicht alles überstanden, aber wir sind auf einem guten Weg.”
Manuela R., Berlin, 2014

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