Warum dauert Trennungsschmerz so lange, obwohl man weiß, dass es der richtige Weg ist?

Warum dauert Trennungsschmerz so lange, obwohl man weiß, dass es der richtige Weg ist?

Wenn man mit einem Menschen eine sehr enge Beziehung eingegangen ist, dann entsteht oft eine feinstoffliche Verbindung. Diese löst sich meist nicht sofort auf, auch wenn der Verstand einsieht, dass die Trennung richtig ist.

Die Verbindung meldet sich als Sehnsucht, Wut oder Verzweiflung, je nachdem, welche Erlebnisse in der Vergangenheit noch nicht vollständig verarbeitet sind. So wie man mit seinem Mantel an einem Gestrüpp oder einem Stacheldraht hängenbleiben kann, so kann der Feinstoffkörper in bestimmten Situationen in der Vergangenheit “festhängen”. Man ist dann noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen. Man ist nicht vollständig gegenwarts-klar, nicht wirklich präsent.

Das Wort “verarbeiten” zeigt, dass es oft Leid und Mühe bedeutet, sich von der Vergangenheit frei zu machen. Aber es ist eine sehr nüchterne Beschreibung, denn Arbeit ist normalerweise ein sehr rationaler, zielgerichteter Prozess. Trauerarbeit oder das Verarbeiten von Lebenssituationen dagegen ist ein existenzieller Prozess. Früher wurde durch Trauerkleidung und bestimmte Rituale dieser Prozess unterstützt. Es entstand ein Raum, in dem die Trauer und der Schmerz des Verlustes sich ausbreiten konnten. Aber es war auch ein Ende der Trauerzeit abzusehen. Heute wird einem oft geraten sich abzulenken. Dadurch wird die Verletzung des Feinstoffkörpers eher überlagert, man betäubt sich, um nicht “daran” denken zu müssen.

In der Feinstoffpraxis können in einer Beratung die Lebenssituationen sehr viel schneller verarbeitet werden, weil die natürlichen Ordnungsprinzipien des Feinstoffkörpers unterstützt werden. Sie bekommen den Raum, den sie benötigen, und so kann der Ordnungsprozess schnell und ungehindert ablaufen. Die Unterstützung ist sehr behutsam und der feinstofflichen Realität angemessen, was von vielen Menschen als sanft erlebt und beschrieben wird.

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